DIENSTLEISTUNGEN_DEUTSCH

Klassifikation bearbeiten
Griffverdickungen für Eßbesteck (GsOid: 1.3.5.5.2.2.2.2.1)
Griffverdickungen für Eßbesteck sind aufsteck- bzw. auf-
klemmbare Verdickungen für haushaltsübliche Eßbestecke.
Sie bestehen meist aus Kunststoff oder Kautschuk. Mittels
dieser Materialien wird an der Haut eine Haftwirkung er-reicht.
Diese Hilfsmittel sind meist zylinder- oder kegelförmig ge-
staltet und weisen teilweise Griffmulden für die Finger
auf.

Durch diese Produkte wird der Behinderte in die Lage ver-
setzt, selbständig Nahrung zu sich zu nehmen.
Dies wird durch das Hilfsmittel erreicht, obwohl kein Um-fassungsgriff der Hand mehr möglich ist, der zur Benutzung eines handelsüblichen Eßbesteckes erforderlich ist, oder wenn z.B. auch eine Kraftminderung im Hand-/Fingerbereich vorliegt.
Code: 02.40.02.0000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
Krankheitsbilder oder Behinderungen mit weitgehendem Verlust

- der Hand-Greiffunktionen

- der Feinmotorik

- der Kraft der Finger und der Hand, die aufgrund von z.B.

-- entzündlichen, degenerativen oder deformierenden Ver-
änderungen der Hände

-- Lähmungsbildern

-- Verletzungsfolgen, Amputationen

die Benutzung von Eßbesteck ohne Griffveränderungen ein-schränken bzw. verhindern.
Griffverlängerungen für Eßbesteck (GsOid: 1.3.5.5.2.2.2.2.2)
Griffverlängerungen für handelsübliches Eßbesteck sind
aufsteck- bzw. aufklemmbare Verlängerungen, die in unter-schiedlichem Winkel am Eßbesteck angebracht werden können.

Sie dienen der Überbrückung, wenn die Hand nicht mehr nahe genug an den Mund herangeführt werden kann, oder die Dreh-bewegung der Hand (Pro- und Supination) eingeschränkt bzw. nicht möglich ist.
Code: 02.40.02.1000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
Krankheitsbilder und Behinderungen mit weitgehendem Verlust der Armfunktion, v.a. des Schulter- und Ellenbogengelenkes, die die Benutzung eines Eßbesteckes ohne Griffverlängerung unmöglich machen, z.B. aufgrund von

- entzündlichen, degenerativen oder deformierenden Verän-
derungen an den oberen Extremitäten

- Lähmungsbildern

- Verletzungsfolgen, Amputationen

- Fehlbildungen
Halter für Eßbesteck (GsOid: 1.3.5.5.2.2.2.2.3)
Besteckhalter sind Eßhilfen, die aus einer Art Spange oder
Schlaufe aus Kunststoff- oder Textil-/Ledermaterial beste-hen. Sie werden, je nach Behinderung, an der Hand oder am
Unterarm befestigt. An dieser Spange/Schlaufe befindet sich
eine Einschubmöglichkeit für den Griff eines haushalts-üblichen Eßbesteckes.

Besteckhalter geben dem Behinderten bei Verlust der Greif-funktion der Hände, die Möglichkeit, die Selbständigkeit bei der Nahrungsaufnahme zu erhalten oder wiederzugewinnen.
Code: 02.40.02.2000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
Krankheitsbilder oder Behinderungen mit weitgehendem Verlust
der Funktion der Finger-, Hand- und Armgelenke, die die Be-nutzung eines Eßbesteckes unmöglich machen, z.B. aufgrund von

- entzündlichen, degenerativen oder deformierenden Verän-
derungen an den oberen Extremitäten

- Lähmungsbildern

- Verletzungsfolgen, Amputationen

- Fehlbildungen
Halterungen für Trinkgefäße/-becher bestehen aus einem run-den Aufnahmering für den Trinkbecher und besitzen ein oder zwei Handgriffe aus einem Kunststoffmaterial.

Das Trinkgefäß kann in dem dafür vorgesehenen Sockel fix-
iert und anhand der Griffmöglichkeiten zum Mund geführt wer-den.

So erhält der Betroffene die Möglichkeit, bei passiver Fi-xierung des Trinkgefäßes, ohne Kraftaufwand für die Hände, Flüssigkeiten zu sich zu nehmen.
Code: 02.40.02.3000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
Krankheitsbilder oder Behinderungen mit zwar gestörter, aber vorhandener Restgreiffunktion, die mit Hilfe dieser Halterungen noch ein Trinkgefäß nutzen können.
Tellerranderhöhungen, aufsteckbar (GsOid: 1.3.5.5.2.2.2.2.5)
Tellerranderhöhungen bestehen aus flexiblem bzw. biegbarem
Kunststoffmaterial (z.B. Polyethylen). Sie sind ca. 2 cm bis
3 cm hoch und haben mindestens drei Befestigungsklemmen, mit
denen die Tellerranderhöhung an einem flachen, gebrauchs-üblichen Eßteller befestigt werden kann.
Diese Produkte sind für Teller mit einem Durchmesser von ca.
18 cm bis ca. 28 cm geeignet.

Durch Tellerranderhöhungen werden Versicherte mit Behinder-ungen an den oberen Extremitäten wieder in die Lage ver-setzt, selbständig feste Nahrungsmittel zu sich zu nehmen.
Code: 02.40.02.4000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
Krankheitsbilder oder Behinderungen mit weitgehender Ge-
brauchsminderung der Finger-, Hand- und Armgelenke, die die selbständige Nahrungsaufnahme unmöglich machen, z.B. bei

- entzündlichen, degenerativen oder deformierenden
Veränderungen der oberen Extremitäten

- Lähmungsbildern

- Verletzungsfolgen, Amputationen

- Fehlbildungen
NN (geplante Produktart: Essaparat) (GsOid: 1.3.5.5.2.2.2.2.6)
nicht besetzt
Code: 02.40.02.5000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
nicht besetzt
nicht besetzt
Code: 02.40.02.6000
Codesystem: http://metadata.gerontonet.org/namingsystem/hilfsmittelnummer
Online Status
Keine Angabe
Indikation
nicht besetzt